Rubber und Ambrosia Party

Rubber and Ambrosia

Wieder einmal der Versuch einer Erotischen Veranstaltung in Wien – erstaunlich! Es traut sich doch immer mal wieder jemand. Diesmal sogar ein Team, welches weder zur Fetisch- noch zur BDSM-Szene in Wien allzuenge Kontakte pflegt. Und selbstverständlich wurde die Veranstaltung von den üblichen Verdächtigen sofort kommentiert. Da ich die Party nicht persönlich besucht habe, kann ich mich nur auf Augenzeugenberichte verlassen welche zahlreich bei mir eingelangten.
Fakt scheint zu sein, dass der Veranstalter nicht recht viel von dem angekündigten eingehalten hat. Es scheint schon bei der gross angekündigten SuperLocation Schloss Neuwaldegg ein grosses Problem gegeben zu haben. Und um eine Zielgruppe zu bedienen wärs schon günstig, wenn man(n) die Zielgruppe auch kennt (ein Besuch im Smart-cafe vielleicht vor der Planung? Da hätt ma auch die Terminüberschneidung vermeiden können). Gebrieftes Personal ist Gold wert – vor allem wenn es dann auch noch in passende Outfits gesteckt wird und nicht *wie bestellt und ned abgeholt* rumsteht.
Buffett ist nicht jedermanns Sache – wer ned auswärts auf kleine Häppchen steht soll vorher richtig essen – ausgehungert zum Fest erscheinen ist in den meisten Fällen fehl am Platz.
Shows und Moderation sollte für so eine Location schon dementsprechend gewählt werden – es gibt durchaus ein paar Menschen in Wien die es schaffen in ganzen Sätzen zu sprechen.
Hauptsache die DJs wurden fachgerecht gewählt und aus schlechten Boxen überlaut ausgeschallt – das macht sich auf Erotischen Events immer gut.
Zielgruppenbezogen sei hier auch erwähnt, dass offizielle Kameras den Leuten das Leben verleiden, auch dieser Fauxpas hätte sich vermeiden lassen. Die verschiedenen Räume der Location hätten besser genutzt werden können und auch für Entspannendes ein Eckchen bieten dürfen – ebenso wie eine eigene Raucherecke.
Eine Schande allerdings für Wien, dass ausser Moseranten kaum Publikum antanzt zu einer gross angekündigten Veranstaltung. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre scheint das Wiener Volk lieber zu Hause zu feiern und sich zu verstecken – aber dann offen jederzeit zu jammern es gäbe keine Veranstaltungen. Jede Party ist nur so gut wie das Publikum.
Anmerkung an die Veranstaltungsbesucher: jeder ist sich selbst der Nächste wenns ums Feiern geht. Wer nur auf seinem Arsch sitzt wird sich selten gut unterhalten. Ein gewisses Budget für passende Kleidung und den Eintritt muss man bei JEDER Veranstaltung einrechnen, ned nur bei Fetisch und Erotikevents. Hinweise was besser zu machen wäre beim nächsten Mal sind allemal konstruktiver als sinnloses heruntermachen der Veranstaltung und dadurch verhindern, dass diese Veranstalter jemals wieder etwas veranstalten.
Anmerkung an die Veranstalter: Leute guggt doch mal nach Deutschland – dort funktioniert das doch auch. Das Konzept war gut, die Durchführung eher mangelhaft. Ein bissl sollt ma sich schon mit der Zielgruppe auseinandersetzten und ned nur vom hören-sagen wissen um was es geht.

~ von Lady Sabine - April 5, 2011.

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