Tagebuch eines sklaven

A., S. und deren Begleitung bewohnten  die Suite und hatten uns angeboten diese Räume als „Basislager“ zum Umkleiden etc. mitzubenutzen. Da wir etwas später eintrafen waren die ersten Veranstaltungen im Thronsaal bereits im Gange. Einige von den Vorjahren bekannte Damen waren wieder da und als DU sahst, wie ich A. in unziemlich jovialer Weise zuwinkte bekam ich sogleich die Order auf Knien zwischen den anwesenden Damen zu ihr zu rutschen und sie auf angemessene Weise zu begrüßen.

Etwas später wurde der Abend im Club fortgesetzt. Währenddessen wurdest DU auch auf Lady E. Zimmer, welche leider gesundheitlich etwas beeinträchtigt war, auf ein Glas Sekt eingeladen um mit den Ladies Neuigkeiten auszutauschen. ich blieb unterdessen im Wanda und durfte dort nach Aufforderung Lady M. deren Stiefel und Beine küssen – eine Aufforderung der ich gerne nachkam. Nach DEINER Rückkehr blieben wir nicht mehr allzu lange im Club und brachen wieder ins Hotel auf. Alles in allem war ich allerdings an diesem ersten Abend nicht so besonders toll drauf, hatte irgendwie eher so ein Gefühl von „na ja das kenn ich ja alles schon“ und äußerte DIR gegenüber dieses auch auf der Rückfahrt. Am nächsten Tag kamen wir gegen Mittag nach einem Brunch in unserem Apartment wieder ins Areal. Dort waren bereits die Vorbereitungen für das Ponyboy-Rennen im Gange. Leider war das Wetter nicht besonders einladend und die slaves versuchten mit Regenschirmen die Witterungsunbill von den Ladies fernzuhalten. Für Erheiterung sorgte wieder mal sklave P., der in seiner unbeholfen devoten Art keine Gelegenheit auslässt Schelte auf sich zu ziehen. Lustig war auch anzusehen wie Lady A., welche ein paar Wrestling-Haltegriffe beherrscht, ihn trotz ihrer relativ zierlichen Figur, in allen mögliche Stellungen fixierte und er überhaupt keine Chance hatte. Nun P. ist auch wirklich alles andere als ein sportlicher Typ; der geborene Prügelknabe. Beim Ponyboy-Rennen trug A. mit G. den Sieg davon, was uns natürlich – insbesondere gegenüber der Riege der Amerikanerinnen – besonders freute.

Etwas später war’s dann schon an der Zeit sich für den Abend zurechtzumachen. Wie jedes Jahr stand die Raut für die Ladies und danach slave-Wettbewerbe etc. am Programm. ich begann mich auch in Montur zu werfen und rechnete eigentlich damit diesen Abend so wie die Jahre davor zu diesem Anlass zu verbringen; und wie oben bereits erwähnt war das alles nicht mehr neu für mich, sodass ich das alles eher nicht besonders aufregend fand. Allerdings hatte ich die Rechnung ohne meine KÖNIGIN gemacht, denn nachdem DU mit DEINER Garderobe fertig warst wurde ich sogleich in mein Geschirr eingeschlossen. ich trug wieder das strenge Ledergeschirr mit den vorne angebrachten Handschellen, die Oberarm-Binder und meine Kopfhaube mit Innenknebel. ich war erstaunt, dass ich jetzt bereits komplett in Bondage geschlossen werden sollte und natürlich erregte mich das ungemein. Dann musste ich mich rücklings auf eine Bondagebank legen und wurde von DIR mit Seilen an den dort seitlich angebrachten Ringen festgezurrt und war nach kurzer Zeit komplett bewegungsunfähig. Währenddessen wurde mir von DIR erklärt, dass ich es nicht verdient hatte diesen Abend mit DIR und den anderen zu verbringen, sondern hier am Zimmer gefesselt zurück bleiben müsse. Dann verpasstest Du mir auch noch eine Augenklappe. Gnädigerweise wurde mir noch der Walkman ihn die gefesselten Hände gedrückt, die Kopfhörer aufgesetzt und mein Abendprogramm war fertig. Wenige Minuten später war ich allein – hilflos, stumm und blind lag ich da, meinen Gedanken überlassen. Wie immer am Anfang der Check meiner Bondage; mit dem Ergebnis vollkommener Sicherheit, dass ich an dieser Lage nicht das Geringste zu ändern vermochte. Lediglich den Walkman konnte ich – wenn auch aufgrund meiner Blindheit etwas unbeholfen – bedienen. ich fühlte mich großartig und meine Gedanken fuhren wieder mal Karussell – einmal Galaxis und retour. Und ich bewunderte wieder mal meine GÖTTIN welche es wieder mal verstanden hatte IHREM undankbaren sub die richtige Lektion zu erteilen. In gewissen Abständen kam einer der slaves aufs Zimmer um irgendetwas für die Damen zu holen und sah nach mir. Nach einer gewissen Zeit, so ca. zwei Stunden kam A. mit G. aufs Zimmer um sich umzukleiden. ich nutzte die Gelegenheit um mich kurz losbinden zu lassen um zur Toilette zu gehen. Danach wurde ich von A, wieder an die Bank gefesselt. Leider hatte ich aber meinen Walkman nun auf den Tisch gelegt, sodass es mit der musikalischen Unterhaltung nun vorbei war. Dafür hatte sie allerdings die Augenklappe weggelassen. Dann war ich wieder längere Zeit allein. Schön langsam dachte ich nun, dass ich eigentlich schon lange genug hier gelegen sei und wünschte mir wieder befreit zu werden. Allein – darauf hatte ich keinerlei Einfluss; und ich finde es immer wieder faszinierend wie dann die Empfindungen so wellenartig an- und abklingen. Zuerst der Wunsch nach Befreiung und Entspannung, dann die Einsicht, dass der eigene Wille vollkommen irrelevant geworden ist. ich konnte nichts anderes tun als hilflos und stumm an die Decke zu starren und zu warten bis mich jemand befreien würde – und daraus resultierend steigernde Erregung und erneut anschwellende pure Lust. Dieser Zyklus wiederholte sich noch ein paar mal und ich dachte nun müsste doch die Veranstaltung bald aus sein und jemand kommen mich zu befreien. Und dann knapp bevor dies tatsächlich der Fall war fiel ich wieder in so einen Erregungszyklus und es war immer ärger und meine Ekstase steigerte sich immer weiter … und schließlich … der Höhepunkt … Big Bang … Und dann wieder Abebben … und verdammt noch mal jetzt möchte ich aber wirklich wieder raus da. Aber es nützte nichts; ich muss geduldig und demütig auf meine Befreiung warten. Wenige Minuten später die so lang ersehnten Geräusche beim Aufschließen der Zimmertür. DU warst endlich wieder da und ich flehte DICH durch meinen Knebel sabbernd um Befreiung an. Und DU warst etwas ungehalten über mein Gejammer und herrschtest mich an mich gefälligst mit Stiefelkuss bei DIR zu bedanken. Oh wie gerne ich das tat – das ist so ein tolles Gefühl nachdem man so total „weich gekocht“ ist seiner GÖTTIN zu Füssen zu fallen, so voller uneingeschänkter Hingebung. Es dauerte noch einige Zeit bis ich wieder aus der „Galaxis“ zurückgekehrt war und meine normale Wahrnehmungsfähigkeit wieder erlangt hatte. Dann gingen wir wieder in den Club um dort noch den Rest des Abends ausklingen zu lassen.

Diesmal war auf der Rückfahrt ins Hotel keine Spur mehr von Routine-Frust beim mir zu bemerken und in der Nacht schlief ich tief und fest.

Und dann war auch schon wieder der Sonntag da und wir mussten unser Apartment räumen um danach den letzten Tag zu verbringen. Zum Glück hatte sich das Wetter etwas gebessert und DU nahmst im Freien Platz um einen Kaffee zu trinken. ich saß auf einem Hocker mit Halsband und Leine. DEINEM Befehl „Hände auf den Rücken“ kam ich sofort nach und DU nahmst meine Leine lässig um DEINE Füße und zwangst mich so meinen Blick demütig nach unten zu richten, dabei immer DEINE Beine knapp vor Augen aber durch den Zug nach unten dennoch für mich nicht erreichbar. Eine so subtile und doch so vielsagende Geste von Unterwerfung und Dressur. Und ich genoss diese Situation und mir ging es wieder durch den Kopf wie schön es doch ist von einem solch göttlichen Weib abgerichtet und beherrscht zu werden. Danach meintest DU noch dass ich wohl nicht ganz ohne ein wenig Pony-Training heimfahren könne. Also musste ich noch einen Sulkie herrichten, DU hingst die Zügel an mein Halsband ein. Und um mich vollkommen auf die Kommandos zu konzentrieren legtest DU mir die Augenbinde an. Großartig – ich konnte den Weg nicht mehr selber sehen und musste mich nur noch auf DEINE Führung konzentrieren. Es ging auch wirklich viel besser als wenn ich durch meine eigene Wegentscheidung abgelenkt wurde und es immer zu Koordinationsschwierigkeiten kam. Doch nun – komplett von der Führung meiner Dompteuse abhängig, nur auf den leisesten Zug horchend, mein eigener Wille komplett ausgeschaltet. So machten wir ein paar gemütliche Runden und da DU so gnädig warst DEIEN alten lahmen Klepper nicht sehr zu hetzen war es wirklich ein tolles Erlebnis.

Für mich ist es nun doch wieder – entgegen meinen zunächst etwas geringer angesetzten Erwartungen – zu einem tollen Erlebnis geworden; und das Dank meiner KÖNIGIN. Und ich muss immer wieder feststellen, dass es mir am besten geht wenn ich mich DEINER Führung anvertraue. Und so bin ich eigentlich jetzt wieder recht gut in Richtung D/s unterwegs. Nun und DU kennst ja mittlerweile die Macken DEINES alten dackels auch schon recht gut und verstehst es damit umzugehen. Es ist großartig DIR zu gehören und bei DIR zu sein, meine GÖTTIN …

~ von Lady Sabine - Oktober 27, 2010.

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