Popularistische Kampagne gegen das Amerlinghaus

Seit langer, langer Zeit ist das Amerlinghaus Anlaufstelle für Vereine und Einzelpersonen, die tatsächlich kein interesse an Gewinn haben und basisdemokratische Interessenvertretung für verschiedenste von Mainstream vernachlässigte Gruppen betreiben. Ich selbst kenne und schätze das Amerlinghaus seit mittlerweile..uhm…ja sehr lange *kicher*. Nun wissen wir ja das speziell sexuelle Randgruppen in unserer Gesellschaft eher vernachlässigt werden. Es ist noch nicht so lange her, dass Homosexuelle sich unter keinen Umständen outen hätten dürfen. Für uns BDSM-Interessierte sieht es immer noch so aus, dass wir ohne nachdenken mit „pervers“ und „abartig“ assoziiert werden. Dabei wäre mit ein wenig Öffentlichkeitsarbeit und Information der „breiten“ Bevölkerung sofort klar, dass gegenseitige Achtung und sehr intensive Konversation für diese Spielart der Sexualität unabdingbar ist. Wir dürfen uns nicht von Medien und Politik dahingehend drängen lassen, dass alles was wir tun nur noch auf mainstreaming und Gewinnorientierung ausgerichtet wird. Kultur und offener Dialog müssen einen Platz behalten!! Das ist WICHTIG. Auch ohne Gewinnerwirtschaftung und gegen populistische Manipulation.

von http://www.amerlinghaus.at/krise/krise%20braucht%20kultur.htm

KRISE BRAUCHT KULTUR!

Es kann nicht sein, dass für Einrichtungen, die nicht der neoliberalen Verwertungslogik entsprechen, immer weniger Mittel zur Verfügung gestellt werden. Wir sind kein Einzelfall, und wir meinen, dass es im öffentlichen Interesse liegt, vielfältige kritische Denk-, Handlungs-, Lebens- und soziale Räume zu erhalten.

Wir möchten – rechtzeitig zum Wiener Wahlkampf und darüber hinaus – daran arbeiten, eine politische Diskussion um Kultur- und Sozialpolitik, Perspektiven für nicht-mainstreamige und kritische, gesellschaftsemanzipatorische Initiativen und Gruppen voranzutreiben und darüber hinaus Interventionen und vielfältige Aktionen im Haus und im öffentlichen Raum setzen. Das können und wollen wir nicht allein tun. Vernetzung, Solidarität und Koordination sind Voraussetzungen für politische Bewegung.

~ von Lady Sabine - Oktober 8, 2010.

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