Tagebuch eines sklaven

Eigentlich hatte ich ja gar nicht die Absicht diese Woche noch was zu schreiben, da ich morgen ohnehin nach Wien fahre. Aber nachdem mein letzter Beitrag von IHR irgendwie positiv aufgenommen wurde, wollte ich noch ein paar diesbezügliche Gedanken festhalten. ich hatte mich ja schon gefreut als SIE in IHRER Antwort meinte, daß es ganz gut rübergekommen sei, aber nachdem SIE es mir am Telefon nochmals sagte und wir überhaupt so nett plauderten war ich ziemlich aufgekratzt. Es ist ja eigentlich so einfach: seien es ein paar kurze Zeilen von IHR die ich morgens in meiner Mailbox vorfinde, sei es ein kurzes, über IHR Gesicht huschendes, Lächeln der Freude wenn ich IHR ein Kompliment mache, oder des Triumphs wenn SIE IHRE Dominanz zelebriert und ich mich in meine Unterwerfung fallen lasse. Das genügt oft schon mir zu zeigen, daß es IHR was bedeutet wenn ich mich IHR vollkommen ergebe und ich komme mir vor wie ein kleiner Dackel der freudig mit dem Schwanz wedelt weil Frauchen lieb zu ihm ist. Ja, es funktioniert wirklich, das Spiel mit Zuckerbrot und Peitsche das SIE so virtuos beherrscht und ich liebe es so sehr. Manchmal staune ich über mich selbst, wie ich Empfindungen in einer Intensität erlebe, die eigentlich der Adoleszenz vorbehalten zu sein scheinen, wie ich mich nach all der herrlichen Perversion und Dekadenz, die ich fast jedes Wochenende miterlebe, einfach über IHR Lächeln freuen kann.
ich denke, daß das Wochenende in Wien recht gut wird, empfinde aber einen gewissen Zwiespalt. Einerseits gibt’s mir natürlich was wenn da ich gleich mit mehreren Dom’s auftreten kann, andererseits würde ich, speziell nach den Irritationen, die für meinen Teil endgültig der Vergangenheit angehören, gerne einen Abend nur für SIE dasein. Nach all den Mißverständnissen weiß ich jetzt unter wessen Absatz meine Heimat ist … Wer mich kennt weiß, daß theatralische Formulierungen nicht mein Ding sind und wenn doch immer mit einem gehörigen Schuß Zynismus und Selbstironie versehen sind. Aber inhaltlich ist es wahr wenn ich auf Knien zu IHR sage: „Domna, willkommen zurück auf der höchsten Stufe des Olymp“.

~ von Lady Sabine - Juni 14, 2010.

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