Tagebuch eines Sklaven

Als wir die angegebene Adresse erreichten war ich zunächst etwas enttäuscht, da es sich bei dem Gebäude um einen modernen Bau in der Nähe eines Gewerbegebietes handelte und ich mir unter einem Schloß eigentlich etwas anderes vorgestellt hatte. Die Ausstattung der Räumlichkeiten strahlte allerdings doch ein gediegenes mittelalterliches Ambiente aus und kann durchaus als hervorragend bezeichnet werden.

Vom Verlauf der Party ist eigentlich nichts Außergewöhnliches zu berichten. K., eine Bekannte die in Begleitung auch da war versuchte wieder mal bei mir auf dominant zu machen, wobei ich eher aus Höflichkeit mittat, da ich sie weder dominant noch hübsch finde. Mit einigem Stolz fiel mir auf, daß ich auch dort unter den männlichen Besuchern so ziemlich derjenige mit dem besten Outfit war, obwohl ich doch ohnehin fast immer das gleiche anhabe. Etwas später wurde ich von P. bäuchlings auf eine Streckbank gebunden und mit heißem Wachs behandelt. Danach bekam ich noch 40 mit einer Lederpatsche auf den nackten Arsch, was mir angesichts der Nachwirkungen des vorige Woche vollstreckten Gerichtsurteils durchaus ausreichend erschien.

Sonntag abend habe ich SIE dann angerufen und IHR kurz von meinem Auflug in die Schweiz erzählt. SIE meinte, daß ich so was von gierig sei. Na ja, damit hat SIE wahrscheinlich recht. Aber was bringt es denn, wenn ich mich an den Wochenenden wo ich weg bin nicht amüsiere. Denn SIE kann sich ganz gewiß sein, daß ich IHR treuer bin denn je, so komisch das angesichts meiner Aktivitäten auch vielleicht klingen mag. Und ich werde ganz bestimmt so oft es mir möglich ist und SIE Zeit für mich hat, nach Wien fahren. IHR Status als der (m)einer Göttin ist für mich unangefochten wie nie zuvor. ich frage mich oftmals warum ich SIE so liebe und verehre und es fallen mir dafür einige Gründe ein. Es ist weit mehr als bloße sexuelle Attraktivität, es ist IHR selbstverständlich dominantes Auftreten gepaart mit einem kreativen, wachen Geist und einer inneren Kraft die von IHR ausgeht, einer Kraft die IHR auch im Laufe IHRES oftmals schwierigen Lebens  geholfen hat nicht unterzugehen und den Mut nicht zu verlieren. Und ich bin unendlich froh, daß SIE diese Kraft nun nicht mehr dafür braucht um aus Situationen rauszukommen bei denen sich manch andere schon aufgegeben hätten, sondern um in IHREM neuen Job Erfolg und in IHREM Leben Spaß zu haben (und dies hoffentlich auch noch oft mit mir). Und was ich so besonders faszinierend finde ist, daß ich mich, wenn ich mit IHR zusammen bin, in kürzester Zeit vom Macho, der sich immer wieder gern über seine Arroganz amüsiert, zum Diener der seiner Domna aufs Wort gehorcht, wandle und dies für völlig selbstverständlich halte. Ja, ich würde tatsächlich auch auf der Straße vor IHR niederknien, wenn SIE dies verlangt, es wäre mir hochnotpeinlich und ich hoffe ehrlich, daß SIE mir das erspart, aber ggf. könnte ich mir keine andere Entscheidung vorstellen. Bezeichnend war ja als SIE erzählte wie IHRE Mutter als wir da mal auf Besuch waren SIE fragte ob ich IHR wohl aufs Wort gehorchen würde, nachdem ich einige Sachen aus dem Auto holte, und mir dies überhaupt nicht aufgefallen war, weil ich es für völlig normal hielt. Das zeigt wie gut SIE mich wirklich erzogen hat. Und ich liebe es und will es immer und immer wieder haben und IHRE Macht über mich spüren.

~ von Lady Sabine - Mai 16, 2010.

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