Tagebuch eines sklaven

Dieses Wochenende hatte ich die Ehre und das Vergnügen meine Herrin auf eine Veranstaltung außerhalb der gewohnten Locations begleiten zu dürfen. Die von der Libertine Innsbruck veranstaltete SMash XXI in Hall im üblicherweise ansonsten so ekelhaft bigott-christlichen Tirol stand am Programm. Die Teilnahme an dieser Festlichkeit, welche die Themenkreise Fetisch/BDSM und Mittelalter charmant verbindet war ja schon anlässlich eines Besuchs einer Abordnung der Libertine Innsbruck zum anfangs dieses Jahres veranstalteten Badefestes der Libertine Wien mehr oder weniger fest gestanden und so brachen wir am Freitag auf, um uns westwärts auf den Weg ins vorbestellte Hotel (welches, wie meine Domina etwas kritisch anmerkte, etwas außerhalb der urbanen Infrastruktur gelegen war 😉 zu machen und diese Veranstaltung mit einem netten Wochenendurlaub zu verbinden. Die Anreise verlief ziemlich unspektakulär und nachdem wir im Hotel angekommen waren und uns etwas frisch gemacht hatten, nahm meine Chefin telefonisch Kontakt mit den Freunden von der Libertine Innsbruck auf, da wir uns am Vorabend zu einem gemeinsamen Abendessen treffen wollten.
Am nächsten Tag unternahmen wir am späteren Vormittag einen kleinen Stadtbummel um bei dieser Gelegenheit gleich die Lage der Party-Location vorab in Augenschein zu nehmen und sich so etwas Orientierung zu verschaffen. Danach war am Nachmittag noch Relax angesagt um einigermaßen fit für den Abend zu sein. Dann war’s endlich soweit. Da die Veranstalter etwas rigoros frühe Einlasszeiten festgelegt hatten kamen wir – unüblicherweise – noch zu Tageslicht beim Lokal an wo die Einlass begehrenden Gäste von einer Garde aus Rittern und allerlei mittelalterlich gekleideten Gestalten gemustert und auf Teilnahmeberechtigung geprüft wurden. Meine Herrin und ich hatten jedoch kein Problem vorgelassen zu werden und so ging’s bald ins bereits wohl bevölkerte medieval ausgestattete Etablissement. Nachdem wir die bei solchen Anlässen übliche Echauffanz beim Umkleiden in der Garderobe hinter uns gebracht hatten konnten wir uns nun alsbald zu unserem ersten Rundgang aufmachen. Zuvor allerdings nahm meine Herrin noch ein paar wesentliche restriktive Maßnahmen an meinem Outfit vor. ich trug diesmal wieder mein Bondage-Geschirr bestehend aus einem breiten korsett-ähnlichen Leibgurt der vom Unterleib bis kurz unter die Brust reicht und mit Schrittriemen sowie Schultergurten gegen jede mögliche Dislokation mit Vorhängschlössern gesichert ist; ein richtiger Körperpanzer dieses Ding. Meine Oberarme wurden mit breiten Armbindern versehen welche vertikal am ledernen Halsband sowie horizontal miteinander hinter dem Rücken oberhalb der Ellenbogen befestigt waren und von meiner KÖNIGIN stramm festgezogen. Sodann legte SIE meine Handgelenke in die dafür vorgesehenen am Leibgurt festgemachten Ledermanschetten sodass ich binnen kurzer Zeit in strammer Haltung komplett wehrlos geschnallt war. Danach klinkte SIE die Dressurleine mittels eines Karabiners am Halsband ein und ich war wieder einmal in der beneidenswerten Lage keine andere Wahl zu haben als mich bedingungslos IHRER weiblichen Führungsrolle unterzuordnen. So unternahmen wir also eine erste Lokalrunde und inspizierten das anregende Partytreiben in dem zur BDSM/Fetisch/Mittelalter Szenerie umfunktionierten rustikalen Speiselokal. Meine GÖTTIN entschied sich sodann dafür die Party ein wenig zu genießen ohne IHREN dackel an der Leine hinterher trotten zu haben und hieß mich auf einer Bank an der Seite des Dancefloor Platz zu nehmen. Nachdem ich diesen Befehl befolgt hatte verband SIE die an meinen Fußgelenken angebrachten Manschetten mit einem Karabiner sodass ich nun zur Bewegungslosigkeit verurteilt hilflos inmitten des illustren Treibens saß, während meine Herrin mich noch ermahnte mich während IHRER Abwesenheit artig zu verhalten; nun viele Möglichkeiten gegen diese Anordnung zu verstoßen hatte ich ohnedies nicht und natürlich genoss ich diese Zurschaustellung außerordentlich. Als meine Domna dann einige Zeit später zurückkehrte wollte gelüstete es SIE nach einem Becher des im Lokal dargebotenen Mets und SIE lockerte meine Bondage soweit dass es mir möglich war IHR diese Erfrischung zu besorgen. Alsbald wurde dann der Entschluss gefasst sich am wohl sortierten Büffet zu stärken was dann auch geschah. Kurz darauf erspähte meine KÖNIGIN ein neben unserem Speisetisch aufgestelltes Andreas-Kreuz welches so konstruiert war, dass der Delinquent in sitzender Position mit gespreizten Beinen unten fixiert wurde während die Handgelenke wie üblich oben festgemacht waren. Zusätzlich befestigte SIE meine Oberarme mit den Armbindern und um den Bauch wurde meine Leine als Gurt geschlungen sodass ich alsbald wieder wohl gesichert war. Da verbale Kommunikation seitens meiner Domna als entbehrlich angesehen wurde schnallte SIE mir noch meinen Knebel ein und sicherte ihn mit einem Vorhängschloss. Als Mathematiker schätze ich ja Widerspruchsfreiheit im allgemeinen; in der hier applizierten Bedeutung hat dies allerdings einen ganz speziellen Reiz … 😉 Meine KÖNIGIN gab mir sodann IHRE Absicht bekannt sich noch mal ohne meine Begleitung auf einen Rundgang zu begeben und überließ mich wieder in meiner zur Schau gestellten demütigenden Situation … ein herrliches Erlebnis. Ein paar Damen am Nebentisch sahen zu mir herüber, sichtlich amüsiert über meine missliche Lage und machten entsprechende Bemerkungen. ich konnte nichts tun außer still und stumm mit gespreizten Beinen da zu sitzen … und schwebte wie auf Wolken dabei. Als meine Domna zurückkehrte und mir IHR Knie aufreizend in die Brust drückte wurde mir meine Unterwerfung unter dieses Göttliche Weib wieder einmal so klar bewusst und mich durchströmten Glücksgefühle. Meine Herrin wollte dieses Fest nicht verlassen ohne zuvor die mitgebrachten Flogger zum Einsatz zu bringen und so musste ich mich danach noch im Playroom an einem Bock positionieren wo mit diesen Instrumenten mein latex-bespanntes Hinterteil bearbeitet wurde.
Nun auch dieses Fest neigte sich seinem Ende und wir verabschiedeten uns von unseren Innsbrucker Freunden nicht ohne die Veranstaltung gebührend zu loben.
Am Sonntag war leider schon wieder die Heimreise angesagt, doch zuvor unternahmen wir noch einen netten Stadtbummel durch die Innsbrucker Altstadt.
Zusammenfassend ein überaus gelungenes Wochenende für das ich meiner wunderbaren Domina meinen Dank ausspreche.

~ von Lady Sabine - April 26, 2010.

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